methoden_alexander

Alexander-Technik


F.M. Alexander-Technik (SVLAT) Schweizerischer Berufsverband für Lehrerinnen und Lehrer der F.M.Alexander-Technik

 

Schweizerischer Verband
der Lehrerinnen und Lehrer
der F.M. Alexander-Technik
Postfach
8032 Zürich


Telefon 044 201 03 43

 

info@svlat.ch

 

www.alexandertechnik.ch

 

atiu

 

Veranstaltungs-Reihe 2012:

Gesamtbericht 2012

Beschreibung
Wirkungsweise, Arbeitsansatz, Hintergrund

Von Natur aus haben wir die Fähigkeit, uns gut koordiniert und harmonisch zu bewegen. Die F.M. Alexander-Technik fördert den Einklang von Denken, Handeln und Empfinden. Sie hilft uns, Denk- und Bewegungsabläufe zu optimieren. Denn Unausgeglichenheit, Verspannungen, Unwohlsein oder sogar Schmerzen müssen nicht sein.

 

Die Art, wie wir uns selbst gebrauchen, unsere Denk- und Bewegungsmuster, sind entscheidend für die Qualität unserer Handlungen. Diese Erkenntnis bildet die Grundlage der F.M. Alexander-Technik.

 

Durch die Wahrnehmung von gewohnheitsbedingten Verhaltensmustern und die bewusste Ausrichtung des Körpers werden Störungen der natürlichen Körperorganisation abgebaut. Der Körper kann zu seinem Gleichgewicht zurückfinden und so effizienter und leichter funktionieren.

 

Frederick Matthias Alexander (1869-1955) sah sich als junger, erfolgreicher Schauspieler mit grossen Stimmproblemen konfrontiert. Da die Ärzte ihm nicht helfen konnten, begann er selber nach den Ursachen seiner Probleme zu forschen. So entwickelte er auf erfahrungswissenschaftlicher Grundlage eine Methode, mit der er sich selbst und später vielen anderen Menschen helfen konnte.

 

oben
Anwendung
Klientel, Arbeitsform, Schwerpunktdiagramm
Klientel Arbeitsform
Menschen jeden Alters und jeder Berufsgruppe

Indikation
Die Alexander-Technik hilft bei unterschiedlichen Funktionsstörungen, besonders im Bewegungsapparat, bei psychosomatischen und stressbedingten Störungen, bei Atem- und Stimmproblemen, chronischen Schmerzen, Krankheits- und Unfallfolgen und eignet sich als Begleitung während der Schwangerschaft und nach Geburten. Sie wirkt wohltuend auf Körper und Geist und fördert die Lebensqualität.

Kontraindikation
Keine, ausser Beschwerden, die vorgängig einer medizinischen Abklärung bedürfen.
In der Regel in Einzellektionen. Einführungs- und Weiterführungskurse auch in Gruppen.

Zeitaufwand
Lektion: 30-60 Minuten,
1 Mal pro Woche.
Bei besonderer Indikation
2-3 Mal pro Woche.
Umsetzung des Gelernten im Alltag: individuell

Tätigkeit/Schwerpunkte
Körperarbeit




















Schulung des Bewegungsverhaltens manuell: anleitend, führend, experimentierend
Ernährung

















Energetische Arbeit




















Medikamentöse Anwendung





















Gespräch




















Erfassung der Situation des Klienten und allfälliger Beschwerden, Erarbeiten von Therapiezielen. Schulung des Verhaltens allgemein und besonders des Bewegungsverhaltens verbal: zu mehr Bewusstsein und Aufmerksamkeit einladend, erklärend, hinweisend. Aufarbeiten von Unklarheiten bezüglich der Funktionsweise des eigenen Körpers.
Apparative Anwendung


















Ausdruck












Elegantere und gesündere Bewegung, Verbesserung in Koordination, Ausdruck, Bühnenpräsenz und Performance.
Pädagogische Arbeit




















Erreichen von Therapiezielen, indem Verhaltensgewohnheiten und gesundheitsbeeinträchtigende Muster nachhaltig verändert werden. Bei chronischen Rückenschmerzen wurden Schmerzreduktion und die Nachhaltigkeit wissenschaftlich nachgewiesen. Fördern des Verständnisses für den eigenen Körper, Verbesserung der Koordination, nachhaltiger Transfer in den Alltag.

 

oben
Ausbildung

Vorrausetzungen
Persönliche Reife.
Abgeschlossene Berufsausbildung und Berufserfahrung sind empfehlenswert.
Gute Englischkenntnisse.
Längere eigene Erfahrungen mit der F.M. Alexander-Technik.
Erfahrung im Umgang mit Menschen.

Ausbildung

Dauer: mind. 3 Jahre, total mind. 1600 Unterrichtsstunden.
Schulungsart: 4 -5 Tage pro Woche à 3-4 Stunden,
Unterricht in Kleingruppen
Selbststudium und schriftliche Arbeiten.
Ausbildungsinhalte: ca. 80 % praktische Arbeit und 20% Theorie
Schulung der Eigenwahrnehmung und
der manuellen und didaktischen Fähigkeiten
Anleitung zur praktischen Arbeit
Erarbeiten von anatomischer und physiologischer Grundlagen
Studium der Fachliteratur
Praxisführung
Prüfung: Projektarbeiten, Probelektionen, Diplomarbeit,
laufende Beurteilung
Qualifikationsentscheid durch die Ausbildungsleitung.

 

Kontrolle der Ausbildungsschulen
Durch die Ausbildungskommission des Verbandes.

Lehrkräfte
Anerkennung durch den Verband.
Ausbildungsleitung: Mind. 7 Jahre Praxis und mind. 530 Assistenzstunden an einer vom Verband anerkannten Ausbildungsschule, geschult in der Ausbildung von Erwachsenen,
Zusätzliche Fachkräfte für spezifische Themen


Fortbildung
Vom Verband geregelt und kontrolliert; 20 Stunden pro Jahr,
wird absolviert in Kursen, Workshops, Kongressen, Schulbesuchen, Privatstunden, Inter- und Supervisionen, Kursen in verwandten Methoden.

 

oben
Literatur
Autor Titel Verlag
Alexander, Frederick Matthias Der Gebrauch des Selbst 1932/deutsch; 2001 Karger
Alexander, Frederick Matthias Die universelle Konstante im Leben 1946/deutsch; 2000 Karger
Barlow, Wilfred
Die Alexander-Technik 1983 Goldman
Gelb, Michael
Körperdynamik - Eine Einführung in die Alexander-Technik 1986 Ullstein
Brennan, Richard Handbuch Alexander-Technik 1996 Mosaik
Lamprecht, Gerlinde Die F.M. Alexander-Technik 1999 Peter Lang
Steinmüller, Schaefer, Fortwängler Gesundheit - Lernen - Kreativität 2001 Huber
De Alcantara, Pedro Alexander-Technik für Musiker 2002 Gustav Bosse
Tschaikowski, Walter Besser Reiten mit der Alexander-Technik 2003 Lüneburg Cadmos
Weitere Literatur: siehe Buchhandel
Kontakt
Verband, Adresse, E-Mail, Verbandshomepage
emailButtoninfo@svlat.ch

internetButtonwww.alexandertechnik.ch

Schweizerischer Verband
der Lehrerinnen und Lehrer
der F.M. Alexander-Technik
Postfach
8032 Zürich
Telefon 044 201 03 43

(CH:) Gegründet 1981.
2008: 198 aktive Mitglieder

Die Aktivmitgliedschaft setzt eine abgeschlossene, vom Verband anerkannte Ausbildung voraus. Die Verbandsaufgaben sind festgelegt in Statuten, Reglementen, ethischen Richtlinien und Ausbildungsrichtlinien.

 

oben