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Beschreibung Wirkungsweise, Arbeitsansatz, Hintergrund |
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Wirkungsweise und Arbeitsansatz: Rebalancing ist eine ganzheitliche Methode bewusstseinorientierter Körperarbeit. Verklebungen und Verkürzungen im Bindegewebe werden durch gezielte manuelle Behandlung gelöst, so dass der Körper als Ganzes wieder flüssiger, geschmeidiger und elastischer wird. Dies fördert Beweglichkeit und aufrechte Haltung im Einklang mit der Schwerkraft. Die einfühlsame Berührung ermöglicht dem Körper ein immer tieferes Loslassen und Entspannen. Wohlgefühl und gesteigerte Lebendigkeit sind die Folge.
Rebalancing verbessert die Verschiebbarkeit und Gleitfähigkeit des Bindegewebes und wirkt sich damit positiv auf Stoffwechsel und Durchblutung aus. Die Atmung wird tiefer und das autonome Nervensystem kann ein neues Gleichgewicht finden. Komprimierte Gelenke werden entlastet, einschränkende Haltungs- und Bewegungsmuster aufgeweicht und neue Haltungs- und Bewegungsmöglichkeiten bewusst gemacht und eingeübt.
Das dreidimensionale Bindegewebssystem verbindet Muskeln, Knochen, Organe und Nerven miteinander, deshalb reagiert unser Körper auf lokale Verspannungen auch immer als Ganzes. Da all unsere Erfahrungen und inneren Haltungen im Körper gespeichert sind, spricht Rebalancing auch das psychische Gleichgewicht an.
Die Schulung der Körperwahrnehmung zielt darauf hin, ungesunde und einschränkende Alltagsgewohnheiten in Frage zu stellen. Gemeinsam werden Möglichkeiten gesucht, neue Erfahrungen und Einsichten im Alltag umzusetzen.
Hintergrund: Rebalancing hat seine Wurzeln in verschiedenen Körpertherapien. Die Begründer waren Rolfer, Postural Integration- und Trager Practitioners sowie Atemtherapeuten, die in den 80er Jahren ihr Wissen und ihre Leidenschaft für die Körperarbeit in eine neue Form brachten, die auch der emotionalen Arbeit Raum gibt. Erkenntnisse aus der Osteopathie vertiefen heute das Verstehen von Zusammenhängen und erweitern den therapeutischen Ansatz der manuellen Fazienbehandlung.
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Anwendung Klientel, Arbeitsform, Schwerpunktdiagramm |
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Arbeitsform |
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Menschen aller Altersgruppen
Indikation
- Wunsch nach mehr Beweglichkeit, Energie, Wohlbefinden und Lebensfreude
- Physische und psycho-emotionale Stresssymptome
- Chronische Muskelverspannungen, Bewegungseinschränkungen, Fehlhaltungen
- Behandlung von Verklebungen des Bindegewebes
- Allgemeine Beschwerden des Bewegungsapparates, u. a. Nacken- , Schulter und Rückenschmerzen
- Stoffwechselstörungen infolge von Bewegungsmangel
- Narbenbehandlung
- Positive reflektorische Wirkung auf die inneren Organe
- Prävention
Kontraindikationen Schwere psychische, somatische Erkrankungen. Allenfalls vorgängige ärztliche Abklärung.
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Einzelarbeit
Zeitaufwand pro Sitzung 60 – 90 Minuten
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| Tätigkeit/Schwerpunkte |
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| Körperarbeit |
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Bindegewebe-/Faszienarbeit: Gezieltes manuelles Lösen von Verspannungen, Verklebungen und Verkürzungen im Muskel-/Bindegewebe. Rhythmische Gelenkmobilisation (Joint Release) |
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| Ernährung |
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keine |
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| Energetische Arbeit |
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Integrierende Atemarbeit wirkt befreiend auf Körper und Psyche und stärkt den Energiefluss |
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| Medikamentöse Anwendung |
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keine |
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| Gespräch |
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Erstanamnese, begleitende prozessorientierte Gesprächsführung, kognitive Integration psychischer, emotionaler und körperlicher Erfahrungen |
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| Apparative Anwendung |
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keine |
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| Ausdruck |
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Begleitung und Unterstützung im Ausdrücken körperlicher, gedanklicher und gefühlsmässiger Aspekte über Atem, Bewegung und Stimme |
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| Pädagogische Arbeit |
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| Schulung der Körperwahrnehmung, schädliche Gewohnheiten und Bewegungsmuster werden bewusst gemacht und in Frage gestellt. Lernen neue Einsichten im Alltag umzusetzen |
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| Ausbildung |
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Voraussetzungen Die Ausbildung steht grundsätzlich allen Menschen offen. Pädagogische oder medizinische Grundausbildung ist von Vorteil. Psychische Stabilität. Aufnahmegespräch und Einführungswochenende
Fachausbildung Dauer: 2 Jahre: (52 Tage) total 8780 Std.
Ausbildungsinhalte: Anatomie d. Bewegungsapparates, Pathologie, Psychosomatik – Themenbezogener Unterricht während der ganzen Ausbildung, Vermittlung von Techniken struktureller myofaszialer Bindegewebsmassage, Faszien- und Joint Release, Atem- und Energiearbeit, Körpersprache und Körperlesen, prozessorientierte Gesprächsführung, Bewegungsschulung, Meditation. Je nach persönlicher Vorbildung sind zusätzliche Anatomie-, Physiologie- Pathologiekurse zu belegen um erforderliche Qualitätsstandards zu erfüllen.
Ausbildungskontrolle: Vorweisen von Behandlungsprotokollen, Supervision, Abschlussprüfung.
Lehrkräfte: Schulleitung, FachlehrerInnen, erfahrene Rebalancing-Therapeuten
Weiterbildung (Vertiefen und Erweitern der Fach- und Kernausbildung)(u.a. neueTechniken lernen): Aktive Rebalancing Therapeuten sind verpflichtet, jährlich 20 Stunden Weiterbildung nachzuweisen. Vertiefen und Erweitern des Erfahrungs- und Fachwissens durch Assistenz in der Rebalancing-Ausbildung.
Fortbildung (u.a. neue Techniken erlernen) Während der ersten 2 Jahre nach Ausbildungsabschluss wird eine fachspezifische Fortbildung verlangt.
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| Literatur |
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Titel |
Verlag |
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Bernd Scharwies
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Die Kraft der tiefen Berührung
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Param Verlag |
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Weitere informative Literatur kann beim Verband erfragt werden.
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Kontakt Verband, Adresse, E-Mail, Verbandshomepage |
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info@rvs-rebalancing.ch
www.rvs-rebalancing.ch
RVS Rebalancer Verband Schweiz Sekretariat 3000 Bern
Telefon 076 500 57 36
Kientalerhof Griesalpstrasse 44 CH-3723 Kiental
T: +41 33 676 26 76
info@kientalerhof.ch
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| Diplomierte Rebalancing TherapeutInnen können Aktivmitglieder des Rebalancer Verbandes Schweiz werden, sofern ihre Ausbildung den statutarischen Richtlinien entspricht. |
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